Was ist die VFDU

 

Vereinigung zur Förderung des deutschen Unfallrettungswesens e.V.

 

Weltweit stehen Feuerwehrleute und Rettungsdienstmitarbeiter vor der anwachsenden Herausforderung einer technischen und patientengerechten Rettung von eingeklemmten Verkehrsunfallopfern. Dabei ist die Problematik überall dieselbe: Um die Zahl der Unfalltoten zu senken, werden immer ausgefeiltere Techniken und Materialien eingesetzt, um einen bestmöglichen Insassenschutz zu gewährleisten. Die Unfallstatistiken zeigen, dass diese Maßnahmen helfen, die Zahl der Toten zu senken. Doch kommt es zu einem schweren Unfall und sind auch noch eine oder mehrere Personen eingeklemmt, stehen die Einsatzkräfte vor der großen Herausforderung der patientengerechten Rettung.

 

Bei diesen Einsätzen treffen schließlich zwei Organisationsstrukturen auf engstem Raum zusammen, die bei der überwiegenden Anzahl ihrer sonstigen Einsätze autark arbeiten. Um aber bei einem Verkehrsunfall für den Patienten das bestmögliche Outcome zu erreichen, müssen Feuerwehr und Rettungsdienst auf einem räumlich stark begrenzten Areal Hand in Hand zusammenarbeiten. Hierbei ist nicht nur die reine Technik gefragt, sondern auch das Zusammenspiel der Helfer, die Taktik und das Timing in der Versorgung und Befreiung des Verunfallten.

 

Die technische Rettung muss effektiv, schnell und zielgerichtet sein und im Zusammenspiel mit der medizinischen Versorgung ineinander greifen. In vielen Ländern der Erde gibt es nationale Organisationen, in denen sich Feuerwehrleute, Rettungsdienstpersonal und Ärzte zusammengeschlossen haben, um das Patientenoutcome nach Verkehrsunfällen zu verbessern und mittels eines weltweiten Mindeststandards die Feuerwehren zu schulen.

Die VFDU  Rescue Challenge

 

Die Rescue Challenge ist kein Wettkampf. Die Teams treten nicht gegeneinander an, sondern sollen miteinander voneinander lernen. Die Bewertung erfolgt in enger Anlehnung an die Bestimmungen der World Rescue Organisation. Somit werden die Teams nicht miteinander verglichen, sondern die Leistungen jeder Mannschaft individuell bewertet und in einer teambezogenen Nachbesprechung betrachtet.



Es gibt 2 Kategorien bei der Rescue Challenge:

Das Rapid Szenario und das Standard Szenario, das mögliche dritte Szenario „Complex“ wird in Deutschland momentan noch nicht durchgeführt.

 

Rapid Szenario:        In 10 Minuten gilt es eine Person zu versorgen und zu befreien, der Gesundheitszustand der verunfallten Person ist nicht stabil und  wird im Laufe der Übung kritisch.

 

Standard Szenario:   In 20 Minuten soll eine Person 

medizinisch versorgt und befreit

werden. Der Gesundheits-

zustand des Eingeklemmten ist

stabil, wenn der innere Retter

entsprechende Versorgungen

und Überprüfungen durchführt.

 

Es nicht zwingend notwendig die Person in der angegebenen Zeitvorgabe aus dem Pkw befreit zu haben. Eine gute Versorgung und Vorgehensweise sind wichtiger.

Jedoch wird die Bewertung nach Ablauf der Zeit gestoppt und die Übung beendet.

 

Bewertet werden der Teamleiter, der innere Retter und die technische Rettung.

Bewertungsbögen siehe Anhang

 

Ein Rettungsteam besteht aus 6 Mitgliedern:

- 1 Teamleiter (es ist nicht zwingend notwendig, dass der Teamleiter die 

   Gruppenführerqualifikation besitzt.)

- 1 Innerer Retter (Medic)

- 1 Angriffstrupp (2xTool)

- 1 Sicherungstrupp (2xSafety)

 

Reservemitglieder sind möglich und können zu einem kompletten Szenario eingewechselt werden. Ein Personalaustausch während der Übung ist nur im Ausnahmefall zulässig.

Wenn es während der Challenge zu einem Ausfall eines Teammitgliedes kommt, kann ein Reservemitglied, ein Teilnehmer eines anderen Teams oder auf Wunsch des Teams und mit Zustimmung des Hauptschiedsrichters die Übung mit verringerter Personalstärke durchgeführt werden.

 

Der Versicherungsschutz für die Teilnehmer muss durch die entsendende Organisation getragen werden. Dieser muss bei der Anmeldung in Verbindung mit einer Haftungsausschlusserklärung dem Veranstalter gegenüber bestätigt werden.

 

Während der Rescue Challenge gilt Alkoholverbot. Angetrunkene oder betrunkene Teammitglieder führen zur Disqualifikation des Teams.

Unsere Achtung und Respekt gilt dem Mut der Teams teilzunehmen und aus Achtung vor der gezeigten Leistung wünschen wir keine üble Nachrede oder Lästerei. Sollte uns solch ein Verhalten bekannt werden, wird die entsprechende Person des Veranstaltungsgeländes verwiesen.

 

 

Der Teamleiter und der innere Retter müssen vor der Challenge an einer Einweisung teilnehmen. In der Einweisung werden Details zum Ablauf der Veranstaltung bekannt gegeben und noch ggf. offene Fragen geklärt.

 

Wir wünschen allen teilnehmenden Teams viel Spaß und einen guten Erfahrungsaustausch.

 

Der Vorstand der VFDU e.V.

 



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